Jupidupihuii, wir haben unser Traumhaus gesucht und gefunden, so wie es
uns auch gefunden hat.
Am 18.02.2009 war der notarielle Akt in Locarno.
Ines und Horst (unsere Immobilienvermittler) haben uns seit dem ersten
Moment begleitet und unterstützt und uns immer wieder mitliebevollen
Gesten beschenkt.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die nicht
selbstverständliche Achtsamkeit.
Am nächsten Tag sind wir mit unserem Flitzer von Brissago die 900 Meter
hochgeschlängelt.
Dann standen wir vor unserer maiestätische Toreinfahrt, leider versperrte
uns der 1,5Meter hohe Schneewand die Einfahrt.
C C d M heisst Haus/ Platz der Mitte.
In den 80Jahren hatte der Tessiner Koch (Sir) Angelo Conte Rossini dort
ein Restaurant, welches ein Geheimtipp war.
Er bewirtete seine Gäste vor dem Haus an den drei Granitsteintischen sowie
dem Kiosk mit Chemine (oder auch Gartenhaus genannt)
Oder in dem herrschaftlichen Wohnzimmer mit Chmine. Im ersten Stock
richtete er kleine Zimmer ein, die als notdürftige Beherbergung dienten.
Diesen Charme hat das Haus behalten und lässt einem immer wieder etwas
besonderes entdecken.
So wie der kleine Brunnen, die italienischen Statuen ( Venus, Adler, Löwe)
der traumhafte Blick vom oberen Grundstück... Einfach traumhaft.
Die Sonne verwöhnte uns, so wie die Nacht uns frieren liess.
Zur Einweihung und in Bezugnahme hatten wir Hilfe von unseren Schatzies.
Francine und Marius kamen schon am Freitag zu meinem Geburtstag und wir
feierten mit Ines und Horst diesen besonderen Abend für mich.
Mein grösstes Geschenk war mit meinem Traummann, Philippe so ein Traumhaus
zu finden und bei Sonne im Schnee
da-heim-zu-sein... angekommen... Im Nemen und Geben.... Schöpfung.. Und
Existenz
Am Samstag machten Liselott und Urs den Höhepunkt des Wochenendes
vollkommen.
Mamamia, tuttobene bravisimo, La Vita e bella!!!
Goa vom 18.01- 02.02.2009 A warm welcome to GOA
Goa ist als ehemalige Kolonie von Portugal und laut Reiseführer nicht
wirklich indisch da es der reichste indische Bundesstaat ist, uns aber
kommt es uns sehr indisch vor.
Schon vor zwei Jahren besuchten wir Goa, den Strandabschnitt Candolim im
Hotel Empire Beach Hotel. Diesmal landeten wir im Casablanca Beach Resort
mit drei Sternen, das bessere, schönere Hotel aber mit dem Blick am Strand
vom gestrandeten russischem Tanker Princess. Viele Geschichten erzählt man
sich von dem Skandal, warum dieser nicht geborgen wird, fast ist es ein
Märchen wie aus tausend und eine Nacht.
Wir hatten einen Flug mit der BelAir( mittlerweile Airberlin) von ZH,
Zwischenstopp auf Male. Das ist wichtig da wir so die Malediven von oben
bewundern konnten.
Nach 16 Std.endlich im Hotelzimmer. Die Fahrt von Flughafen dauert 1Std
dann die Zeitverschiebung von 4,5 Std vor drehen, was sich sehr als
Vorteil herausstellen sollte.
Schon am ersten Tag genossen wir diese Sonne des Äquartors, die jeden Tag
zuverlässig und selbstverständlich scheint, heiss ist und für uns ein
Geschenk und Genuss ist, wie der Schatten natürlich auch besonders in der
Zeit von 11- 14Uhr.
Jeden Abend um 18Uhr möchte man sich wieder dafür bedanken.
Die kleinen Restaurants am Strand auch ³Shack² genannt, bieten ihre
Liegestühle an, damit man dort dann isst und Trinkt und oder eine Massage
geniesst, sich die Nägel anmalen lässt, Schmuck kauft oder
Kleidungsstücke. Ganz zu schweigen von den Fliegenden Händlern, die dann
zusätzlich noch vorbei kommen.
Es ist also nicht wirklich leicht sich am Strand zu entspannen.
Wir lernten wieder händeln, wobei ich die ersten Tage wieder mal völlig
über das Ohr gezogen wurde. Aber es störte mich am Anfang nicht. Aber dann
handelte ich als ob es für mich auch um meine Existenz gehen würde,
knallhart. Bescheuert und doch philosophisch zu betrachten... Was macht es
mit mir..was ist es mir Wert. Es wird zu einem Energieaustausch.
Die erste Woche unternahmen wir mit Erwin, Hanna und ihrer Tochter Jessika
immer wieder mal was. Fuhren nach Arambol in den Norden mit dem Taxi an
einem anderen Strand oder zum Fleemarket nach Anjuna. Dort kam Philippe
ins Kauffieber was Hängematten betrifft. Wir hatten nach getaner Arbeit
dann viel Spass im Restaurant mit Lifemusik... völlig abgefahren.
Am Strand selbst sorgten jeden Nachmittag die heiligen kühe für
Abwechslung und Aufregung, da sie auch Bananen aus Badetaschen
aufstöberten.
In der zweiten Woche machten wir für drei Tage eine Tour nach Hampi. Hampi
ist eine alte Tempelstadt aus dem 14/15 Jahrhundert und liegt im
anliegenden Bundesstaat
Karnataka. Um 6Uhr begann die Reise mit einer Busfahrt, dann 8Std Zugfahrt
(es handelt sich um den Zug der quer durch Indien nach Kalkutta fährt und
dafür 2Tage braucht).
Der eine Tag in Hampi hat uns fasziniert und Indien nochmals näher
gebracht. Die Religion des Hinduismus ist vielfältig. Man zählt bis zu
3000
Gottheiten.
Wir hatten auch viel Freude an unsere Reisebegleitung von Graziella und
Jean-Claude aus dem Welschland. Ein Paar, dass über 50 Jahre verheiratet
ist und immer noch so einen Zauber ausstrahlt... Zauberhaft.
Die Spannung auf dieser Reise war aber auch die Entscheidung, ob wir unser
Haus im Tessin bekommen würden. Wir erhielten am 24.1 endlich Bescheid und
so blieb es bei 14 Tagen Indien... Wer weiss wie lange uns das Land sonst
mitgerissen hätte.







































































